Zu Recht..
frägt man sich, warum hier nichts passiert.
Die Antwort: Weil alles drüben passiert..
So lange ich so viel unterwegs bin, wird das auch so bleiben – also am besten auch per Twitter folgen. Oder gleich meinen Lifestream abonnieren – da ist dann alles drin :-)
Sieh mich an, wenn ich mit dir Twitter – #twitternwiebeimuttern
Wieder mal ein gutes Beispiel, warum Microblogging:
1. so großartig ist und
2. eine Beurteilung “von aussen” – also ohne daran teilzunehmen – nicht möglich ist bzw. da meistens nur Quatsch bei rumkommt.
Im Moment wird getwittert wie bei Muttern, alles begann so:
Max Winde, Autor von Spreeblick, schreibt in Twitter: “Da keine neuen Follower kommen muß ich mich besser um euch kümmern. Darum gibt es ab jetzt tolle Gesundheitstipps. #twitternWieBeiMuttern”
Nur kurze Zeit später greifen die ersten den sog. Hashtag #twitternwiebeimuttern auf, und twittern ebenfalls “Mutter-Sprüche”, häufig leicht abgewandelt mit Bezug zu Twitter. Heute, 23 Tage später ist dieses Getwitter an Tweeds, das hunderte Nachrichten hervorbrachte und selbst die englisch-sprachigen Kollegen erstaunen lies, welch großartiges sie da wohl gerade verpassen würden, schon wieder vorbei. Ein bloggen darüber fällt fast schon schwer, so sehr ist es Schnee von vorgestern.
Was kann man aus dem ganzen also mitnehmen: TwitterMicroblogging ist ein absolut geeignetes Medium, Massenphänomene innerhalb kürzester Zeit auszulösen (voraus gesetzt, man hat ein entsprechend gutes Netzwerk (Follower in der MB-Sprache)). Meist beschränkt sich das noch auf Quatsch, weswegen jetzt ein Aussenstehender auch nur dastehen wird und das ganze als völlig bedeutungslos begreifen wird. Das trifft aber nicht den Kern, denn es ist, aufgrund der Einfach- und gleichzeitig Beschränkheit der Systeme, inzwischen möglich, ausserhalb von formalen Systemen ganze Massen zu bewegen – zur Beschäftigung mit einem Thema und zur Äusserung ihrer ungefilterter Meinung.
Bei breiterer Nutzerbasis (im Moment hängt noch vor allem die digitale Bohème, wenn man so will, dort ab) wird also zunehmend spannend, wie das Medium genutzt werden wird und wie sich diese Meinungsäusserung auch wieder ins reale Leben übertragen wird – das sich Fehlverhalten von Firmen, Politikern etc. als große Wellen von Unmuts- und Solidaritätsäusserungen sehr negativ auf die Verursacher auswirken werden, kann man sich jetzt schon gut vorstellen, da werden die Effekte der Blogosphäre nochmal ein gutes Stück potenziert. Das man das ganze auch sehr positiv nutzen kann, daran müssen wir vor allem arbeiten..
Guter Blog-Artikel dazu auch drüben im Textdepot.
Meine Best-Of der #twitternwiebeimuttern:
peternoster: @343max in Asien haben die kinder überhaupt nichts zu twittern #twitternWieBeiMuttern
probefahrer: und wenn deine freunde in den brunnen twittern, followst du ihnen dann auch?
meierrr: Andere Leute haben in deinem Alter schon den Führerschein und du twitterst immer noch…
bauhausmensch: Wenn du schon twittern mußt, dann zieh dir wenigstens was Anständiges an
probefahrer: SOWAS hätten WIR früher nicht getwittert!
Mehr gibts bei search.twitter.com und bei internetz.

