geocaching-experte.de goes medialepfade.de
Yeah, nachdem ich lange mein Weblog geocaching-experte.de Weblog sein ließ und sich über fast das ganze letzte Jahr dort nichts tat, musste sich etwas ändern.
Ich habe das Weblog jetzt auf eine eigene Domain medialepfade.de umgezogen. Ab jetzt läuft alles, was ich frei beruflich tue, unter diesem Label – da passt alles rein, von Geocaching über Web2.0/Community-Themen, Mobilem Spielen und Lernen bis hin zu Outdoor-Erlebnissen.

Die wunderbare Designerin Martina Wagner von glashaus4 hat mir ein schickes Logo spendiert, ich hab nächtetagelang am neuen Erscheinungsbild gearbeitet, unter dem medialepfade sich die letzten Wochen zeigte – um nochmal alles zu verwerfen und ganz von neuem anzufangen. Dafür bin ich jetzt aber super zufrieden.
TADA, medialepfade.de öffnet die Pforten:

Die meisten Artikel sind jetzt auch veröffentlicht, ein paar wenige werden die nächsten Wochen noch nachgereicht. Auch alle Termine zu öffentlichen Tagungen und Fortbildungen sind dort veröffentlicht. Die Kategorien sind nochmal deutlicher, zumindest hoffe ich das so, die Seite sollte jetzt aufgeräumter wirken und die einzelnen Themen einfacher aufzufinden sein.
Und ich freu mich jetzt, dass endlich (fast) alles fertig ist und ich mich wieder mit mehr Freude und Elan dem Bloggen dort widmen kann – das Weblog hatte es so gar nicht verdient, so wenig Aufmerksamkeit von mir geschenkt zu bekommen, inzwischen haben sich einzelne Artikel sogar über die 10.000er-Besucher-Marke gemausert – da habe ich dann doch nicht schlecht gestaunt, als ich, vermutlich zum ersten Mal nach mehr als einem Jahr mal wieder nachschaute..
Geocachen mit Südwild und den Woidboyz
Freitag war ich mit dem neuen BR-Jugendmagazin geocachen.
Der BR will jüngeres Publikum ansprechen und hat dafür jetzt ein neues Jugendmagazin gestartet – Südwild. Die Idee klingt erstmal nicht schlecht: Ein Doppeldecker-Bus soll durch bayerische Lande ziehen, jugendliche Moderatoren sollen jede Woche von einem anderen Ort jugendrelevantes berichten. Um die Moderatoren zu finden, gibts zweimal die Woche ein Moderatoren-Casting, den Rest der Woche füllen erstmal bis Januar die Woidboyz, die schonmal durch Bayern touren um zukünftige Locations auszuchecken und interessante Menschen zu finden.
Die Woidboyz sind 4 Jungs, die auf sich durch trashige, skurille Videos aufmerksam gemacht haben, das schaut man sich am besten selbst an:
[youtube]http://youtube.com/watch?v=etReq5uoKq8[/youtube]
Ich hab mal das Weihnachstspecial ausgewählt, das gefällt mir besonders gut, und wird ja auch bald (omg!) schon wieder aktuell.
Die Jungs, ich konnte leider nur 2, Uli und Andi kennenlernen, sind richtige Rampensäue die Vollgas geben. Entgegen dem ersten Eindruck, den man vielleicht haben könnte, machen sie das, was sie tun, aber gar nicht so unreflektiert – und schon gar nicht laienhaft, mit viel Erfahrung auf Videoplattformen, einem eigenen Kinofilm (Woidboyz – the MuhVieh, Trailer kucken, Mannmannmann – ihr Freaks! Bitte mir schicken, will ich sehen!), zig Pressereaktionen, Interviews, und einem (abgeschlossenen(?)) Medientechnik-Studium sind die Jungs jetzt schon Medienprofis bzw. auf einem guten Weg dorthin.
Ob das Konzept vom BR so aufgeht und ob es eine gute Idee ist, mit aller Gewalt sein Publikum verjüngen zu wollen, bleibt noch abzuwarten. Ob es reicht, eine externe Produktionsfirma zu beauftragen, MTV-Kamera-Männer anzuheuern und jugendrelevante Themen im wesentlichen mit Sex, Drugs and Rock´n´roll zu umreissen – man wird sehen. Anders herum scheinen schon auch inhaltliche Ansprüche da zu sein, so zeugt zumindest der Besuch einer Klinik für übergewichtige Kinder davon.
In dem Zusammenhang auch sehr witzig: Eine google-Suche nach AVE, der Name der Produktionsfirma, ergibt an erster Stelle: “AVE – die Entsorger”, was das Konzept der Beauftragung einer externen Produktionsfirma für ein groß angekündigtes tägliches Jugendmagazin ja ganz gut beschreibt – das Personal kann bei einem möglichen Versagen der Sendung genauso schnell entsorgt werden, wie sie angeheuert wurden (jaja, gängige Praxis, macht es aber nicht besser). AVE selbst scheint auch nicht wirklich überzeugt, eine Suche auf der eigenen Seite ergibt 0 Treffer bei “Südwild”.
Die Geocaching-Aktion war sehr nett, ich bin schon sehr gespannt auf die Folge (Datum weiß ich leider selbst nicht, irgendwann um 1. November), da ich die Wege der beiden Jungs, die in Begleitung 2er junger Damen sich getrennt auf den Weg machten, selbst nicht erlebte und auch erst dann in der Sendung sehen werde..
Patrick von MCaM und *verdammt, jetzthabichdochglatt..*, die Kameramänner – mordsfetzen, und vermutlich genau richtig bei Südwild
Uli und Andi, die beiden Woidboyz, beim kennenlernen der Mädels..
Mathias, einer der Redakteure bei dem, was Redakteure halt so tun – telefonieren :-)

Uli fühlt sich sichtlich wohl – auch weil er Erfolgreich beim Geocachen war? Seht selbst..
Was bleibt also abschließend zu sagen? (Ich hab schließlich dem Redakteur einen kritischen Blog-Artikel angedrohtkündigt, da will ich doch nicht enttäuschen!).
Schwer zu sagen – wenn Fernsehen ein Jugendmagazin angeht, ist das sicherlich schonmal grundsätzlich anders als das Medienpädagogen täten. Ich hab bisher mangels Fernseher (kurz an dieser Stelle: Liebe GEZ, ich hab das nicht nur angekreuzt, das ist tatsächlich so! Vielleicht hätten wir das dann damit auch geklärt, danke!) noch keine Sendung gesehen, insofern auch schwer zu urteilen. Aus dem doch kurzweilig tieferen Einblick in die Produktion gibt es ein paar Dinge zu sagen, die im wesentlichen schon angeklungen sind. BR ist nur bedingt konsequent bis unkonsequent, hat aber sicher nicht ganz falsch gehandelt, sich das mangelnde “Jugend-KnowHow” einzukaufen. Ob es nicht auch klug wäre, sich mit denen, die seit vielen Jahren Jugendarbeit in Bayern machen (Jugendverbände, Jugendfilm-Leuten etc.) auf Augenhöhe(!) zusammen zu tun und gemeinsam ein Format zu entwickeln, ist nicht nur eine Frage sondern tatsächlich eine Aussage (ob es da nicht doch konstruktive Gespräche gibt, kann ich nicht sagen, klang bisher aus verschiedenen Ecken nicht so, da ist vermutlich Fernsehen einfach so wie Fernsehen ist – eigen).
Die hohe Qualität, die an öffentlich-rechtliches Fernsehen zu Recht gestellt wird, zu paaren mit einem Jugendmagazin, das nicht nur da ist, sondern tatsächlich auch Jugendliche erreicht ist ganz bestimmt keine leichte Aufgabe. Ein Infotainment-Magazin aufzubauen, das Spaß mit gesellschaftskritischen und nicht-mainstreamtauglichen Themen verbindet, das ganze Mobil, moderiert und gestaltet durch Jugendliche plus eine hoffentlich vernünftige Möglichkeit an Beteiligung weiterer Jugendlicher durch Web(-Videos) und vor Ort könnte dem Anspruch an Qualität jedoch gerecht werden. Ich wiederhole mich:
Ich bin sehr gespannt!
Und Woidboyz: Hauts nei! Da geht noch einiges!
Lechfall-Slacklinen
Heute beim Geocachen etwas sehr beeindruckendes beobachten dürfen:
Slacklinen übern Lechfall.
Slacklinen nennt man eine Trendsportart ähnlich dem Seiltanzen, bei der man auf einem zwischen zwei Befestigungspunkten gespannten Schlauchband balanciert.
Im Gegensatz zum Balancieren auf dem Drahtseil, wo das Seil so straff gespannt ist, dass es sich kaum bewegt, dehnt sich eine Slackline unter der Last des Slackliners und verhält sich dadurch sehr dynamisch und verlangt ein ständiges aktives Ausgleichen ihrer Eigenbewegung. Die Anforderungen des Slacklining an den Sportler sind ein Zusammenspiel aus Balance, Konzentration und Koordination; dadurch eignet es sich sehr gut als Zusatztraining für Sportarten wie Klettern, Skifahren, Kampfsport und andere Sportarten, die ein gutes Gleichgewichtsgefühl voraussetzen.
weiß die Wikipedia, und natürlich noch viel mehr..
Die Bilder sprechen für sich:
Wir haben das mal mit Christoph versucht:
40 cm über dem Boden, wovon ich als zurück gelegte Wegstrecke nur träumen konnte..
Einige der offensichtlichsten Tricks sind unter anderem: Stehen, Gehen, rückwärts Gehen, Umdrehen, Hinsetzen, Hinlegen, „Surfen“…
Da fehlt: Der Einstieg, damit geht es schon los :-)
Herzogsägmühle 2.0
In Herzogsägmühle wird es am 22. und 23. Mai Fach- und Aktionstage mit dem Thema “Informationsgesellschaft für Alle?!” geben. Am Fachtag wird es um Informationsmanagement in sozialen Unternehmen gehen, am Aktionstag “IT am Meer ist Mehr” darum, kreativ mit technischen Medien umzugehen, Einblicke in neue Entwicklungen (insbesondere unter dem Stichwort Web2.0) zu geben und konkrete Aktionen mit Partnern wie Jugend Online, Studienzentrum für ev. Jugenarbeit Josefstal, Barrierefrei Kommunizieren, wie Podcasting, Geocaching, assistive Technologien usw. anzubieten. Mehr dazu hier.
Für alle, die das Thema grundsätzlich interessiert, die aber nicht kommen können, werde ich an beiden Tagen live bloggen – unter www.sondala.de/fachtag.
Einem eigens dafür eingerichteten Weblog, das soeben fertig wurde.

geocaching-experte.de
Uff, geschafft – der größte Teil der Arbeit ist vollbracht, ein paar Kleinigkeiten sind noch buggy, aber das wird sich die nächsten Tage auch erledigen lassen..
Nachdem ja vor ein paar Wochen geocachingspiel.de an den Start ging, folgt nun geocaching-experte.de. Das eine mehr als Austausch- und Kooperationsprojekt im medienpädagogischen Sektor gedacht, ist geocaching-experte.de eine Seite, auf der ich Aktionen, Fortbildungs-Konzepte, Konzepte für den (medien-)pädagogischen Bereich als auch für den Tourismus vorstelle und Dienstleistungen anbiete.
Auch betreibe ich dort ein Weblog, wohin ich alle Geocaching-Themen vollständig auslagere – dennoch ist es von hier aus möglich, die Themen zu verfolgen, da ein Feed in die rechte Leiste eingebunden ist..
Wer den Feed direkt abonnieren möchte: Bitte! :-)
Den Namen der Seite bitte nicht allzu ernst nehmen, ich tu es ja auch nicht das hat vor allem damit zu tun, wie Google funktioniert..







